Oktober 2, 2008

Das Rheinland hat mich wieder…irgendwie…

Mein Lebensmittelpunkt hab ich zwar immer noch in Hamburg aber ich gehöre jetzt zu der lustigen Schaar von Menschen, die jedes WE zu ihrer
besseren Hälfte pilgern. Und das heißt für mich dann, dass ich jedes WE nach Düsseldorf pilgere. Zum Glück schaffen wir das auch in die andere
Richtung, aber im Moment bin ich trotzdem mehr dort.

Ich weiss es ist schon etwas anrüchig als 1/2 Kölner sich in Düsseldorf rumzutreiben, aber nun ja, es könnte schlimmeres geben.

Heute ist dann wieder der Tag an dem ich der Bahn ein wenig Geld in den Rachen werfe und mich mal in den Zug setze.

September 22, 2008

Verbote, Wünsche und andere Dinge

Mein Wahlspruch in der letzten Zeit scheint ja „Einfach können andere“ zu sein. Das trifft auf mein Berufsleben und mein Privatleben zu.

Interessant zu beobachten ist aber, dass Frauen scheinbar in den Augenblicken, wo Männern ihnen etwas verbieten und es nicht so
meinen, sich partou daran halten. Wenn sie das ja nur mal machen würden, wenn wir es auch meinen ?!

Manchmal erwartet man einfach, dass Frau sich über bestimmte Dinge hinwegsetzt um zu zeigen, das ihr etwas wichtig ist und das
sie es begriffen hat. Aber ich schein da definitv irgendwas falsch zu machen.

August 16, 2008

Manchmal findet man Texte im Internet, die man teilen sollte…

„Wieso Frauen keine netten Kerle lieben.“

Hand hoch! Wie viele verzweifelte Männer gibt es da draußen, die sich selbst als nett, verständnisvoll und zärtlich einstufen und trotzdem Sonntagabend alleine vor dem Fernseher sitzen und ihrem Vorbild Kai Pflaume (ein augenscheinlich netter, verständnisvoller aber auch ein Frauentyp) die Frage ihres Lebens stellen: „Warum will mich keine Frau?“
Bevor ich das beantworte, definieren wir mal die typischen Merkmale eines Mr. Nice Guy. Nur damit sich auch die Männer wieder erkennen, die sich morgens in grenzenloser Selbstleugnung mit einem Poster von Sylvester Stallone vor dem Badezimmerspiegel rasieren. Du hast in Deinem Freundeskreis Unmengen von hübschen, intelligenten Frauen, von denen Du jede einzelne irgendwann einmal begehrt hast. Jede dieser Frauen hat Dein Geständnis – vorgetragen in einem edlen italienischen Restaurant, in der Hand ein Strauss mit 1.000 roten Rosen (mindestens!) – folgendermaßen quittiert: „Du bist echt ein netter Kerl und ich habe Dich wahnsinnig gern, aber nur als Freund“.

Und weil Du so ein echt netter Kerl bist… hast Du Dich der Bitte „Lass uns doch weiterhin Freunde bleiben, ja?“ gebeugt, statt der Schlampe Dir gegenüber zu sagen, dass sie für das teure Essen wenigstens einmal die Beine breit machen könnte.
Zum Beispiel so, wie sie es für ihren monatlich wechselnden Idioten von Freund tut, der sie mindestens zweimal die Woche verprügelt und außerdem mit ihrer besten Freundin fremdgeht. Woher Du das weißt? Du bist schließlich ihre Telefonseelsorge. Deine Nummer ist bei Deiner Freundin ganz oben auf den Schnellwahltasten ihres Telefons gespeichert. Natürlich unter „Oma“ oder „Tanja“, denn die südländischen Macker, mit denen sie derzeit herumhängt, sind rasend eifersüchtig. Meistens ruft sie nachts um 3 an, wenn das Veilchen gerade frisch blüht und sie ungeachtet dessen noch vor 5 Minuten Versöhnungs-Sex mit ihm hatte. In schöner Regelmäßigkeit stößt sie Dir mit „Wenn er doch nur ein bisschen so wäre wie Du!“ die verrostete Nagelfeile tiefer ins Herz, während sie Dir Dein C&A-Hemd mit wasser- und waschmittelfester Wimperntusche verschmiert.

Ein bisschen so wie Du? „Mädel, hier sitzen 100%, warum bekommst Du das nicht in Deinen dummen blonden Schädel?“ Trotzdem wartest Du, denn Du bist Dir ganz sicher, dass sie irgendwann dieses muskelbepackte Wanzenhirn abschießen und merken wird, dass DU der Richtige bist. Ja, und die Zeit gibt Dir in einem Punkt recht: eines Tages steht sie vor Deiner Tür und heult, bis sich Dein Laminatboden wellt. Er ist weg, durchgebrannt, ein Arsch der nur mit seinem Schwanz denken kann und Du hättest ja so recht gehabt und überhaupt. Du bist sozusagen seit Jahren bereit zur Übernahme und krempelst schon die Ärmel hoch, da sagt sie plötzlich „Du, Dein Freund, der Sebastian… ist der eigentlich noch solo?“. Und in genau dem Moment wünscht Du dir die Hexenverbrennung zurück.
Aber weil Du ein echt netter Kerl bist….

…bist Du ihr Trauzeuge, wenn sie nächste Woche Sebastian heiratet.

Deine Exfreundinnen, die sich für kurze Zeit in einem Anfall von Mitleid (und weil barmherzige Hilfsorganisationen gerade „in“ waren) in Dein Leben verirrt haben, reden ausnahmslos nur Gutes über Dich. Und zwar, dass Du zärtlich, verständnisvoll und ein guter Zuhörer bist und immer für sie da warst, wenn sie Dich brauchten. Und dass Du natürlich der beste Partner bist, den eine Frau sich wünschen kann. Doch den Satz „Du bist mein bester Kumpel und der einzige, der mich wirklich versteht!“ hast Du so oft gehört, dass Du inzwischen das Copyright darauf haben müsstest. Auf die Frage, warum sie Dich dann verlassen haben, sagen sie, dass sie es selbst nicht wissen und es wahrscheinlich irgendwann bereuen werden… Alle Welt denkt jetzt, dass Du eine riesengroße Niete im Bett bist. Du bereust, dass Du in eurer Beziehung deine Sado-Maso-Fesselfantasien aus Rücksichtsnahme nicht ausgelebt hast.

In der Disco führst Du oft lange und ernste Gespräche mit Frauen. Du hast Ihnen nach einer hitzigen Tanzphase ein Glas Wasser gereicht und Ihnen Komplimente über ihre Ausstrahlung und ihre Ohrringe gemacht. Jede ist beeindruckt von Deiner Intelligenz, Deinem Wissen, Deinem Humor und Deiner zurückhaltenden Art. Sie freut sich über Dein Interesse an dem was sie tut und was sie bewegt. Alle anderen Männer, die sie sonst ansprechen würden, seien nämlich nur auf das Eine aus. Wenige Minuten später verlässt sie mit dem dubios aussehenden Typen, der eure Unterhaltung mit den Worten „Du hast einen geilen Arsch! Kommst Du noch mit zu mir?“ unterbrochen hat, die Disco.
Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… läufst Du ihr hinterher und wartest vor dem baufälligen Plattenbau in einer Gegend, in der Du nicht mal einer 80jährigen Nonne über den Weg trauen würdest, dass sie wieder heraus kommt. Im Morgengrauen verlässt sie mit verheultem Gesicht und zerrissenen Klamotten panikartig das Gebäude. Du begleitest das zitternde Häufchen Elend nach Hause und sie verspricht dankbar, sich bei Dir zu melden. Ca. 7km Rückweg vergehen, bis Dir klar wird, dass ihr eure Telefonnummern gar nicht ausgetauscht habt.

Du hast Dich wieder erkannt? Du sitzt vor dem Bildschirm und rufst seit 10 Minuten „Ja, genau! Aber WARUM ist das so?“

Grund 1:
Jemand, der einer Frau zu jeder Tages- und Nachtzeit so gut zuhören kann wie Du, ist selten. Und das ist Dein Todesurteil, denn um es mal mit den Worten einer Bulemikerin auszudrücken: „Ich esse nie dort wo ich kotze“. Das heißt für Dich, dass sie zwar gerne ihre Sorgen bei Dir ablädt, sich ihren Spaß aber woanders und nicht bei Dir – ihrer seelischen Müllhalde – holen wird.

Grund 2:
Nette Männer sind langweilig. Sie verbreiten nicht dieses prickelnde Versprechen eines aufregenden Marlboro-Man-mit-Drei-Tage-Bart-Abenteuers. Frauen sind Pferdeflüsterinnen; sie wollen wilde Hengste zähmen und nicht auf dem Pony-Karussel reiten.

Grund 3:
Frauen wissen nicht, was sie wollen und sind dankbar, wenn ihnen jemand die Entscheidung abnimmt. Männer wie Du, die Ihnen alle Wege offen lassen und ihnen signalisieren „Es wird so ausgehen, wie Du es magst, ich werde all das tun was Du sagst, ich werde da sein, wenn Du nach mir fragst“ werden leider auch irgendwann fragen müssen „Äh…Wo willst Du hin?“ wenn deine Angebetete mit dem Kerl abzieht, der ihr sagt „Du willst mit mir ins Bett, gibs zu!“.

Grund 4:
Wohl der entscheidende Faktor ist die Tatsache, dass irgendwo in dem großen Buch der menschlichen Geschichte verankert ist, dass nette Männer nicht mit netten Frauen zusammen kommen dürfen. Anscheinend ist das ein physikalisches und psychisches Polaritätsproblem, vergleichbar wie bei einem Magneten. (+) und (+) stoßen sich nun mal ab. Was bedeutet das also für Dich? Werde ein rücksichtsloses Arschloch, dem die Gefühle einer Frau völlig an den Sackhaaren vorbeigehen.

Aber weil Du ja ein echt netter Kerl bist… wirst Du weiterhin Deiner Linie treu bleiben und darauf hoffen, dass sich irgendwann die physikalischen Gesetze ändern. Bei Kai hat es ja schließlich auch geklappt…

August 7, 2008

Wenn der Kurier morgens klingelt….

Dann fragt man sich schon mal, ob man was erwartet…so geschehen heute Morgen. Erwartet hab ich nix, aber woher soll ich auch wissen, das ich bei Strongbow nen Handtuch und ne Frisbee gewinne. Wenigstens haben wir jetzt im Park was zu spielen.

Juli 30, 2008

Mal nen Post den auch wieder Inka versteht ;)

So, mein Treffen zur Bereinigung meines Privatlebens hab ich dann auch hinter mir. Alles gut. Jeder ist seine Wege gegangen. Wer nicht kämpfen kann muss wohl auch mit den Konsequenzen leben. Es ist wahrscheinlich besser für alle. Ich lasse etwas gehen an dem ich sehr gehangen hab, das ich aber nicht mehr verstanden hab. Und irgendwie mag ich es nicht mehr das mir probiert nicht weh zu tun, es aber in einem viel größerem Umfang durch diese „Aktionen“ macht.

So, nun bin ich also wieder Single. Und jetzt soll erstmal etwas Ruhe einkehren. Mal wieder ein paar Sachen fertig bekommen und meiner Arbeit etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Alles andere wird sich über kurz oder lang schon wieder ergeben. Wenn ich dann darauf mal wieder Lust haben sollte.

Juli 26, 2008

Gerade mal schnell noch nen Video geklaut…

Für die älteren Menschen unter uns mal ein Song der sich kritisch mit den Chatabkürzungen auseinander setzt:

Juli 25, 2008

Back again….

Wie heißt es: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

So ist es auch mit Beziehungen, manchmal muss man da einfach mal nen Hacken dran machen. Ab und zu ist es halt wie tote Pferde reiten, es wird einfach nicht besser. Und dann ist es am besten vorbei…

So ist es auch bei mir gerade. Wenn die Sachen so kompliziert und verworren werden und man nun gar nicht mehr dahinter steigt, das ist es Zeit mal einfach die letzte Runde einzuleiten….

Jetzt ist es vorbei und ich finde es einfach angenehm. Ich muss jetzt nicht mehr alles Entschuldigen können, verstehen, ertragen oder was auch immer. Vor allem muss ich mir keine Hoffnung auf mehr machen. Einfach nur noch vergessen.

Juli 17, 2008

Note: Testen von generischen EJBs mit Seam

Mit JBoss Seam lassen sich EJBs recht bequem verwenden und konfigurieren. Zum einen habe ich noch keinen Weg gefunden innerhalb der Components eine Typ für eine generische Klasse anzugeben, zum anderen funktioniert es dann zwar ohne diesen Typ, macht aber am Ende Probleme, wenn man einen Test Case schreibt.

Will man die EJBs (SFSB) am Ende testen, so muss man dann doch eine Klasse pro EJB ableiten. Andernfalls wird der EJB per Javassist nur als Object gefunden. *autsch* Na ja also noch mal für alle meine Queries eine Klasse abgeleitet. Aber hier muss dann wirklich nur der Typ angegeben werden.

Und am Wochenende werde ich mich dann endlich mal mit meinem Flex, BlazeDS, Spring Stack per Maven auseinander setzen…

Juli 14, 2008

iPod Touch/iPhone Upate 2.0

Das neue Update der iPhone und iPod Firmware bringt endlich mal ein paar schicke Änderungen. Zum einen funktioniert jetzt endlich mal das AdHoc Netz per WLAN und zum anderen können jetzt neue Anwendungen installiert werden.

Eine der Anwendungen ist die Apple Remote Anwendung. Über diese ist es nun möglich iTunes remote zu steuern. Damit ist der iPod eine der schickesten Fernbedienungen. Nicht nur das ich die komplette Bibliothek meines iTunes verwalten kann, ich kann auch endlich mal durch alles Blättern und mir das Album raussuchen, das ich gerne hören möchte.

Das ganze soll auch für Appel TV funktionieren. Konnte ich aber noch nicht testen, da ich ja keinen hab. Und solange ich da nicht mein EyeTV anschliessen kann, werde ich mir wohl auch keinen kaufen. Denn eine Sendung aufnehmen um es dann auf dem Apple TV zu schauen, finde ich doch etwas nervig.

Es fehlt jetzt eigentlich nur noch das Elgato eine Anwendung auf dem iPhone baut, mit der ich mein EyeTV per WLAN und iPod steuern kann….

Juni 14, 2008

Flex User Group Meeting in Hamburg

Am 27.6 ist das nächste Flex User Group Meeting in Hamburg. Da werde ich mich dann auch mal sehen lassen und mal schauen, was es dort so an interessanten Sachen zu hören und sehen gibt.

Bin sehr gespannt darauf, wie viele und welche Flex Entwickler schon in Hamburg unterwegs sind. Wenigstens hat es in meiner Firma Früchte getragen, das ich schon seit einem Jahr durch die Gegend renne und allen erzähle das diese Technologie kommen wird. Nun muss ich ja „nur noch“ unsere Kunden davon begeistern.